Adidas verklagt Thom Browne wegen Verwendung von Streifen

Adidas hat eine Klage gegen den New Yorker Designer Thom Browne angestrengt, in der es um das Eigentum an den drei Streifen geht.

In einer am Montag in New York eingereichten Klage erklärte der deutsche Sportartikelriese: „Trotz des Wissens von Thom Browne über die Rechte von Adidas an der berühmten Drei-Streifen-Marke hat Thom Browne sein Produktangebot weit über seine formelle Kleidung und Business-Kleidung hinaus erweitert und bietet nun Kleidung und Schuhe im Sportstil mit zwei, drei oder vier parallelen Streifen in einer Weise zum Verkauf an, die der Drei-Streifen-Marke von Adidas zum Verwechseln ähnlich ist."

Adidas verklagt Thom Browne wegen Verwendung von Streifen

Adidas führt an, dass es sein Drei-Streifen-Logo bereits seit 1952 auf in den USA verkauften Schuhen und seit 1967 auf Kleidungsstücken verwendet. Thom Browne gründete sein Luxuslabel vor zwanzig Jahren und konzentrierte sich anfangs auf Maßschneiderei und sein Markenzeichen, die Cropped Silhouette, insbesondere den grauen Wollanzug. Das Unternehmen ist derzeit mehrheitlich im Besitz der italienischen Ermenegildo Zegna Group, die sehr daran interessiert sein wird, die sportlichen High-End-Serien der Marke zu pushen, die bisher großen kommerziellen Erfolg gezeigt haben. Das Vier-Streifen-Logo von Browne ziert oft den linken Ärmel von Sweatshirts oder den linken Oberschenkel von Jogginghosen und Hosen. Erst in den letzten Saisons hat Thom Browne begonnen, die Streifen auf Sneakers zu verwenden.

Adidas hat schon so manchen Markenkampf geführt

Adidas hat eine streitbare Vergangenheit, wenn es um den Schutz seiner Streifen geht, und hat schon früher Klagen gegen J. Crew, Forever 21, Sketchers und sogar Tesla angestrengt.

Adidas bittet in seiner neuesten Klage das New Yorker Gericht, „Thom Browne dauerhaft zu verbieten, Bekleidung und Schuhe zu vertreiben, zu vermarkten oder zu verkaufen, die verwirrend ähnliche Imitationen der Adidas Drei-Streifen-Marke verwenden oder tragen." Das Unternehmen fordert außerdem Schadensersatz und verlangt, dass Thom Browne alle Gewinne aus den Verkäufen der Sportbekleidung herausgibt, die die Rechte von Adidas verletzt haben soll.

Dieser übersetzte Beitrag erschien zuvor auf FashionUnited.uk.