Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien „Die wichtigste Pflanze der Welt“

Cannabis. Schon das Wort löst ungläubige, vielsagende oder gar entsetzte Blicke aus, wenn man von Cannabis-Produkten schwärmt. Cannabis, harmloser klingt der deutsche Begriff Hanf, wird in den Köpfen der Menschen immer noch mit Drogen gleichgesetzt. Kaum jemand denkt dabei an chemiefreie Kosmetik, an gesunde Pflanzenmilch, an ausgewogene Omega-Fettsäuren für eine vollwertige Ernährung oder an natürlichen Cannabidiol-Extrakt, der das Potenzial hat, die Medizin zu revolutionieren: Jedes Jahr gibt es weltweit an die tausend neue Studien zur Schmerztherapie, zu neurologischen, autoimmunen und degenerativen Krankheiten, sogar zu Krebs. Oder an die resistenten Hanffasern, die in der Bekleidungs-, Schuh-, Flugzeug- oder Autoindustrie umweltschädliches Plastik ersetzen könnten. Ganz zu schweigen von Hanf als Energiepflanze oder als klimaschützender Sauerstofflieferant. Über 50.000 nachhaltige Verwendungen sind bekannt, erklärt Andrei Apetrei. Statt dessen blitzt beim Wörtchen Cannabis in vielen Gehirnen eine einzige Assoziation auf: Marihuana!

Cannabis ist die wohl am meisten missverstandene Pflanze der Welt. Doch es ist schwer, ein Vorurteil auszuräumen. Selbst unter sogenannten Experten. Zum Beispiel jenen im rumänischen Landwirtschaftsministerium, die die Bestimmungen zum Anbau und Verkauf dieser extrem vielseitigen Nutzpflanze festlegen, klagt Andrei Apetrei, der sich seit 2016 auf die Kultivierung von Cannabis spezialisiert hat. Seine ökologischen Saaten sind weltweit gefragt. Das ozonisierte Hanföl mit angereichertem Cannabidiol (CBD)-Extrakt und dem vollen natürlichen Spektrum an Bioflavonoiden und Terpenen, das er zusammen mit Geschäftspartner Daniel Hanganu produziert, ist letztes Jahr auf der größten Messe der CBD-Hersteller Europas in Birmingham preisgekrönt worden (ADZ-Online vom 6. Dezember 2020: „Gefährliche Droge oder vielseitiges Naturheilmittel“). Bevor Apetrei seine seit drei Jahren öko-zertifizierte Plantage in Șiriu, Konstanza, betrieb, hat er in Botoșani eine Plantage mit über 3100 Hektar und eine Fabrik zur Verarbeitung von Hanfsamen aufgebaut.„Wer zuerst aktiv wird, gewinnt den Markt“ Andrei Apetrei ist passionierter Geschäftsmann. Ihn interessiert, was andere noch nicht entdeckt haben: vielversprechende Marktlücken. Dabei hat es ihn im Laufe der Zeit mehr und mehr in Richtung nachhaltige, ökologische Produkte verschlagen. Ihm war klar: das ist die Zukunft. Nach positiven Erfahrungen mit dem Bau von kohlenstoffneutralen Wohnanlagen, mit Biomasse und energetischen Kulturen – Apetrei hat die Adnana-Residence in Buftea, die erste Passivhaus-Anlage Rumäniens mit Solarenergie und Wärmepumpen errichtet, und betreibt seit Jahren eine Paulownia-Kultur, eine schnellwachsende Baumgattung aus China, deren Holz im Schiffsbau, in der Fabrikation von Zellulose, Papier und Möbeln verwendet wird, sich aber auch zur Herstellung von Bioethanol und Brennstoffpellets eignet –, hat er seine Begeisterung für Cannabis eher zufällig entdeckt. Auf einer Konferenz über Biomasse vor rund sechs Jahren hörte er den damaligen Landwirtschaftsminister Daniel Constantin in einem Randgespräch mit einer Staatssekretärin sagen, sie hätten jetzt „den Hanfanbau freigegeben“, man bräuchte keine Genehmigung mehr von DIICOT. „Ich habe ihn gleich gefragt, wer denn bisher Hanf anbaut in Rumänien“, erinnert sich Apetrei. „Als Geschäftsmann witterte ich sofort eine Chance. Das Gesetz war ganz neu und wer zuerst aktiv wird, gewinnt den Markt!“ Die weitere Geschichte klingt wie ein Abenteuerroman: Er rief im Landwirtschaftsministerium an. Dort verwies man ihn an den „Hanf-Papst“ Rumäniens, Prof. Valeriu Tabără. Doch dieser beklagte den Niedergang der einst traditionellen Kulturpflanze – vor 1990 gab es hierzulande 36 industrielle Anlagen zur Hanfverarbeitung, die nach der Wende aufgrund der „Marihuana-Hysterie“ und den restriktiven EU-Gesetzen fast vollständig verschwanden. Er selbst sei daher nicht mehr im Anbau aktiv, doch noch hätte das Land Experten, einer der führenden sei Prof. Constantin Băucă in Secuieni (Piatra Neamț). Andrei Apetrei setzte sich ins Auto und fuhr durch bis nach Secuieni. „Wir verstanden uns auf Anhieb“, erzählt er über das Zusammentreffen mit Băucă. „Ich hatte 5000 Lei in der Tasche, davon habe ich gleich Samen gekauft.“ Am folgenden Wochenende schickte ihm Băucă seine Experten zur Instruierung. „Die Geräte haben wir erst geliehen, dann aus China importiert. Im Winter haben wir sie aufgebaut, bei minus zehn Grad. Im Frühling sollte die Produktion beginnen, die Kunden klopften schon an die Tür. Es war eine unbeschreibliche Herausforderung!“, schwärmt Apetrei. Bis Ende des Jahres 2016 hatte er in Botoșani fast 700 Hektar Hanf kultiviert. Im nächsten waren es 3100 Hektar. Er investierte in eine Fabrik zum Schälen und Verarbeiten der Hanfsaat. „Es war wie ein Traum!“ Nachdem er ihn erreicht hatte, verkaufte er alles. Und schmiedete neue Pläne.Superfood für Mensch und Tier Andrei Apetrei setzt jetzt, in seiner Plantage in der Dobrudscha, auf bio-zertifizierte Ware. Neben 84 Hektar Hanf für die Produktion von Saatgut und CBD-Öl kultiviert er auf 20 Hektar auch Johannisbeeren und Koriander. Mit dem Geländewagen fahren wir auf holprigen Feldwegen über das Anwesen, während er pausenlos erzählt. Von den Forschungen, die ergeben haben, dass CBD bei Schweinen Kannibalismus verhindert, ein großes Problem in Massenkulturen, das mit dem Einsatz von Psychopharmaka bekämpft wird. „Die essen wir natürlich mit dem Schweinefleisch mit.“ Von verbesserter Milchqualität bei Kühen, wenn dem Futter Hanfsamen beigemischt werden. Dasselbe gilt für Schweine: Die schädlichen Fette in Speck und Fleisch wandeln sich dank der perfekten Balance an Omega-3, -6 und 9-Fettsäuren in den Hanfsamen in gesunde Fette um, die sogar jene des Mangalitza-Schweins toppen. Bei Hühnern verändert sich die Struktur des Eigelbs auf ähnlich positive Weise. Dank Hanfsamen im Futter werden Milch, Eier und Fleisch zum Superfood. Dasselbe passiert natürlich auch im Menschen: „Am gesündesten ist es, wenn wir die Hanfsamen selbst konsumieren.“Chance gegen Antibiotika-Resistenzen Ein weiteres Problem der Massentierhaltungen ist, dass Geflügelkulturen hohe Gaben an Antibiotika benötigen, weil sie für Infektionen besonders anfällig sind. Erhalten sie natürliches CBD, kann die Dosis deutlich reduziert werden. Dies ist deswegen bedeutsam, weil sowohl im Geflügel als auch im Menschen, der dieses verzehrt, sich bei ständiger Konfrontation mit Antibiotika die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Resistenzen erhöht. Tatsächlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis Antibiotika ihre Wirkung verlieren, weil sich die Bakterien angepasst haben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO betrachtet Antibiotika-Resistenzen neben Pandemien als eine der größten Bedrohungen der globalen Gesundheit in der nahen Zukunft. Auch gibt es einen wissenschaftlich erwiesenen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Antibiotika und der Entstehung von Krebs. Natürliches CBD hat antibiotische Wirkung und kann auch beim Menschen den Einsatz von Antibiotika reduzieren helfen.Hauptsache ökologisch Andrei Apetrei ist ein wandelndes Lexikon. Pausenlos liest er die neuesten Studien, beteiligt sich mit seinen Produkten aber auch selbst an Forschungen, zum Beispiel am Nationalen Institut für Biologie und tierische Ernährung IBNA in Balotești. Aber auch was alternative Methoden betrifft ist er offen und experimentierfreudig. Hauptsache es ist ökologisch – und wirkt. Auf seiner Plantage in Șiriu verwendet er statt Bio-Dünger und für die Tröpfchenbewässerung sogenanntes „GANS-Wasser“ und „Plasmawasser“ nach der Methode des iranischen Physikers Mehran Keshe. Dies habe ihm den Ertrag um rund 20 Prozent gesteigert, erklärt er überzeugt. Nächstes Jahr will er mit elektromagnetischen Feldern experimentieren, damit habe man in einem landwirtschaftlichen Versuch an der Uni in Jassy/Iași die Produktion von Tomaten um 40 Prozent gesteigert. Die Keshe-Methode helfe auch dabei, den unerwünschten Tetrahydrocannabidiol (THC)-Gehalt der Pflanze in Schach zu halten und Schädlinge abzuweisen, erklärt Mihai Comșa, der die Kulturen vor Ort betreut. In den drei tunnelförmigen Folienhäusern, in denen zartgrüne, duftende Pflänzchen verschiedenen Alters dicht an dicht gedeihen und alle paar Meter eine Flasche mit GANS-Wasser hängt, ist tatsächlich kein einziges Insekt auszumachen. Ersatz für synthetische Opiate Wichtig ist, dass der THC-Gehalt der Pflanzen den von der EU vorgeschriebenen Wert von 0,2 Prozent nicht überschreitet. Wird dies bei einer Kontrolle festgestellt, muss die gesamte Kultur vernichtet werden. Denn THC ist neben den vielen therapeutisch wertvollen Substanzen der einzige psychoaktive Stoff, der der Pflanze den Ruf als Droge beschert hat. Er ist allerdings nur in der Blüte vorhanden. In der Kultur von Andrei Apetrei wird dieser gesetzliche Grenzwert mit 0,03 Prozent sogar um ein Vielfaches unterschritten. Doch der Klimawandel mit seinen Hitzewellen und lange Dürreperioden macht dies immer schwieriger. Hohe Temperaturen und Trockenheit steigern den THC-Wert. Trotzdem erreicht er in unseren Breiten höchstens 0,3 bis 0,4 Prozent, meint Apetrei – immer noch weit unter der Schwelle der Wirksamkeit als Droge. Hinzu kommt, dass hierzulande nur Cannabis Sativa gedeiht, sogenannter Industriehanf, der von Natur aus wenig THC produziert, nicht jedoch Cannabis Indica, die eigentliche Marihuana-Pflanze. Die meisten Produzenten tun sich trotzdem schwer, den THC-Wert unter der 0,2-Prozent Grenze zu halten, erzählt Andrei Apetrei. Doch nicht nur deswegen wünscht er sich, dass die EU diese Grenze erhöht, wenigstens auf 0,3 Prozent. Sein Vorbildland in diesem Sinne ist die Schweiz. Dort liegt die gesetzliche Obergrenze für THC bei einem Prozent. „Und genau ab da entfalten sich die therapeutischen Eigenschaften, über die auch THC verfügt“, erklärt er. „Doch gegen eine solche Erhöhung kämpft die Pharmaindustrie an, denn dann könnte natürliches THC die synthetischen Opiate ersetzen.“ Das pflanzliche Spiegelbild zum Menschen Die Cannabis-Pflanze ist eine Art botanisches Gegenstück des Menschen: Nicht nur, dass die Zusammensetzung der Omega-Fettsäuren in ihren Samen genau der im menschlichen Gehirn entspricht, Cannabis-Samen sind also Brain-Food. Ihre Cannabinoide – neben CBD gibt es eine ganzes Spektrum davon, die am besten in ihrer natürlichen Kombination zusammenwirken – docken genau an den Rezeptoren der Nervenzellen und Organe an, wo auch Neurotransmitter und körpereigene Opiate ansetzen und wichtige Regelkreise steuern. Ein ganzes Endocannabinoid-System gibt es im menschlichen Organismus, was die vielfältigen Wirkungen der Cannabinoide erklärt, von der Schmerzbekämpfung über Epilepsie bis hin zur Immunmodulation. Bis heute ist dieses System noch nicht vollständig erforscht. Doch die Wissenschaft ist auf den Trend aufgesprungen, die Forschung boomt. Länder, die eine weniger restriktive Gesetzgebung aufweisen, haben darin die Nase vor. Ein immenser Markt, den jene verpassen, die Cannabis immer noch in erster Linie als Drogenpflanze sehen! Die Kenntnis über die vielfältigen therapeutischen Wirkungen ist übrigens nicht neu. Seit Jahrtausenden wurde die Pflanze als Naturheilmittel verwendet, sowohl im Alten Ägypten, als auch in der hiesigen Cucuteni-Tripolie-Kultur, wie archäologische Funde beweisen. Andrei Apetrei erinnert sich aus seiner eigenen Kindheit in der rumänischen Moldau: „Jeder Haushalt kultivierte damals wenigs-tens eine große Pflanze. Aus den Samen presste man Hanfmilch, wenn die Kinder Bauch- oder Kopfschnerzen hatten.“ Dies alles geriet in Vergessenheit, nachdem Hanf als Droge verteufelt und verboten wurde.Nachhaltige Industriepflanze mit Klimaschutzpotenzial Auch bei der Umstellung auf eine nachhaltige, kohlenstoffneutrale Industrie könnte Cannabis eine bedeutende Rolle spielen. Als Experte und ehemaliger Vizepräsident der Nationalen Vereinigung für Biomasse weiß Andrei Apetrei um die energetischen Eigenschaften der Pflanze: „Ein Kilogramm getrockneter Hanf entspricht zwei Kilogramm Diesel“. Hohen Heizwert haben auch die Schalen der Samen. Hanf ist außerdem ein Musterbeispiel an Nachhaltigkeit: „Alles kann man verwenden, von der Wurzel zum Stamm bis zu den Blättern, Blüten und Samen.“ Auch für den Klimaschutz könnte Cannabis Bedeutung haben: „Ein Hektar Hanfkultur produziert doppelt so viel Sauerstoff wie ein Wald.“ Hanffasern sind länger als viele andere Naturfasern, reißfest, widerstehen Reibung und Drehung, zeichnen sich durch hohe elastische und plastische Dehnbarkeit aus und eignen sich als Gewebe für extrem vielseitige Industriesparten. Während natürliche Wildsorten, die früher traditionell für die Herstellung von Kleiderstoffen verwendet wurden, 10 bis 12 Prozent Fasern enthalten, kommen spezielle Züchtungen auf bis zu 32 Prozent. Ihr Einsatz reicht von der Bekleidungs- und Schuhindustrie über Schiffstaue, Flugzeugbau, Möbelherstellung und Bauwesen bis hin zur Automobilindustrie. Hanfmatten sind als natürliches Isoliermaterial unschlagbar: sie sind insektenabweisend, schimmel- und fäulnisresistent und brennen schlecht. Andrei Apetrei erzählt von einem Kongress in Kanada, den er vor zwei Jahren besucht hat. Dort erfuhr er, dass die Sportschuh-Hersteller Nike und Adidas sowie zwei US-Firmen an einem Projekt in Kenia beteiligt sind, wo auf über 20.000 Hektar Hanf angebaut wird. Ihr Ziel: das künstliche Oberflächengewebe ihrer Turnschuhe durch Hanfgeflecht zu ersetzen. „Denn Hanf ist atmungsaktiv, man schwitzt nicht, bekommt keinen Fußpilz oder andere Hautkrankheiten.“ Längst ist Andrei überzeugt: „Hanf ist die wichtigste technische Pflanze der Welt.“Behörden und Gesetzgeber als Bremsklötze Bei der Rückfahrt aus Șiriu verweist er auf den Wegesrand: „Schaut mal, hier wächst überall wilder Hanf, in der ganzen Dobrudscha.“ Doch wenn man ihn erntet und keine zertifizierte Herkunft nachweisen kann, wird man wie ein Drogenhändler geahndet. Taucht im eigenen Garten eine Pflanze auf, ist man verpflichtet, sie zu vernichten. Nicht einmal für den Eigenbedarf ist der Anbau erlaubt. Und obwohl die Pflanze hierzulande niemals einen psychoaktiv relevanten THC-Gehalt erreicht, quälen sich die Hersteller, diesen unter der vorgegebenen, extrem niedrigen Grenze zu halten. Von der Regierung wünscht er sich daher, eine Diskussion in Brüssel dazu anzustoßen. Aber auch, dass die legale, kontrollierte Produktion von THC in Rumänien endlich freigegeben wird, wie in manchen Ländern längst der Fall. „Einer der prinzipiellen Faktoren für die Unterentwicklung von Cannabis hierzulande ist jedoch das Landwirtschaftsministerium“, schimpft Andrei Apetrei, der dort am liebsten „alle Leute auswechseln“ würde. „Sie sind unfähig, die Nachhaltigkeit von Cannabis zu begreifen!“ Ein weiteres Problem sei die einheimische Gesetzgebung im Hinblick auf medizinische Anwendungen. Vielversprechende Versuche mit CBD im Einsatz gegen schwere Virus-Atemwegsinfektionen im Bukarester Institut Marius Nasta wurden abgebrochen, weil die Behandlungsprotokolle die therapeutische Anwendung nicht erlauben, bedauert Andrei. Auf seiner Webseite www.cannabis-sativa.ro hat er einen Link zu der Firma gepostet, über die er und sein Partner Hanganu ihre preisgekrönten CBD-Produkte vertreiben. Und eine Studie aus Cleveland: „Cannabidiol hemmt die Replikation von SARS-CoV-2 und regt die natürliche Immunantwort im menschlichen Körper an“ (das Original vom 10.3.2021 kann auf dem BioRxiv-Preprint Server heruntergeladen werden). Weiter steht dort, die fünf Autoren der Studie hätten ein provisorisches Patent auf die Anwendung von CBD als antivirales Agens angemeldet. Inzwischen kämpft Andrei Apetrei weiter gegen Windmühlen. Und Rumänien verpasst wohl wieder einmal einen Zug.

Zwei einfache Hanfsamen-Rezepte Ungeschälte Hanfsamen sind eine reichhaltige pflanzliche Eisenquelle und daher besonders wertvoll in der veganen und vegetarischen Ernährung. Einfach ist Hanfmilch zuzubereiten: Eine Tasse Hanfsamen mit 5 Tassen Wasser 8 Stunden einweichen, mit dem Pürierstab gut mixen. Durch ein feines Tuch filtern – fertig. Den Rest kann man Brotteig oder Müsli beimischen oder an Haus- und Nutztiere verfüttern. Dieser Käsekuchen ohne Boden schmeckt hervorragend mit gemahlenen Hanfsamen: 2 Pck. Quark (je 250g) mit 4 Eiern und 1 EL Honig mixen. In eine Jena Glasform geben. Dann 1/2 Tasse gemahlene Hanf-samen mit 1 TL Zimt, 1 EL Honig, 1 EL Rum und 3 EL Rosinen mischen. Die Mischung in großen Kleksen von oben in die Käsemasse fallen lassen. 45 Minuten bei mittlerer Hitze ohne Deckel backen. Erkalten lassen.