Better together: Adidas und Allbirds entwickeln gemeinsam den nachhaltigsten Sportschuh des Jahres

Die Formel für eine nachhaltigere Zukunft? Vertrauen und Transparenz

Better together: Adidas und Allbirds entwickeln gemeinsam den nachhaltigsten Sportschuh des Jahres

"Die Modeindustrie wird sich in Zukunft verstärkt der Frage stellen müssen, wie sie die Schnelllebigkeit der Branche mit dem enorm wichtigen Umweltschutz in Einklang bringen kann. Die Branche wird sich grundlegenden Fragen stellen und ganzheitliche Lösungen finden müssen, die Vertrauen und Transparenz für die Verbraucher schaffen. Ich bin davon überzeugt, dass immer mehr Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit ganzheitlich angehen müssen, ganzheitliche KPIs verwenden und aus eigener Initiative Lösungen finden werden", vermutet Kimia Yaraghchian, Product Manager bei Adidas.

Vor allem im Sportbereich sieht Yaraghchian eine große Verantwortung: "Die Welt des Sports wird hier eine interessante Rolle spielen. Auch hier sind Produkte von Verschleiß betroffen. Unsere Aufgabe wird es sein, nicht nur den Fußabdruck bestehender Produkte zu reduzieren, sondern auch den Produktkreislauf mit einfach anzuwendenden Lösungen für den Verbraucher zu schließen", erklärt die Produktdesignerin weiter. "Darüber hinaus werden die Akteure der Sportwelt dem Wunsch der Menschen nachkommen müssen, eine vorbildliche Lebensweise zu repräsentieren und zu Umweltfragen Stellung beziehen müssen."

Objektive und informierte Kaufentscheidungen durch Kennzeichnungspflicht

Doch worauf können und vor allem sollten Konsument:innen beim Kauf von Kleidung und Schuhen achten, um möglichst nachhaltige Entscheidungen zu treffen? Hana Kajimura, Head of Sustainability bei Allbirds, glaubt, dass Kunden nicht die Wahl zwischen einem guten und einem nachhaltigen Produkt treffen müssen: "Unternehmen haben die Möglichkeiten, um großartige Produkte anzubieten, die besser für die Umwelt sind und trotzdem eine gewisse Performance leisten. Wir verstehen jedoch, dass es einfach nicht genug Informationen gibt, damit Käufer:innen beurteilen können, wie umweltfreundlich ein Artikel wirklich ist. Deshalb haben wir einen objektiven, quantitativen Standard eingeführt, den wir direkt auf all unseren Produkten und Verpackungen anbringen: den Carbon Footprint."