Die besten Sport-BHs: Die Testsieger der Stiftung Warentest

Sobald Sie sich für ein Modell entschieden haben, lässt der nächste wichtige Schritt nicht lange auf sich warten – die passende BH-Größe finden. Bei Sport-BHs spielt die korrekte Passform insofern eine tragende Rolle, als sie weder zu locker noch zu eng sitzen dürfen. Lockere Sport-BHs bieten nicht die starke Stützfunktion, die eigentlich charakteristisch für diese Kleidungskategorie ist. Dadurch werden sie praktisch gesehen nutzlos. Von zu engen Sport-BHs sollten Sie auf der anderen Seite ebenfalls die Finger lassen, da sie auf Dauer mit einigen Haken verknüpft sind.

„Je enger der BH sitzt, desto besser ist die Stützfunktion“ ist eine trügerische Schlussfolgerung, da die Stützfunktion ab einem gewissen Grad nicht mehr weiter zunimmt. Die einschneidende Leibwäsche schadet vielmehr, als dass sie hilft. Zunächst wird die Bewegungsfreiheit eingeschränkt – ein No-Go für Sportlerinnen, die sich komplett auspowern wollen. Außerdem können der Rücken und der Nacken unter dem schlecht sitzenden Büstenhalter leiden, was auf lange Zeit hin zu ausgeprägten Schmerzen führen kann.

Die richtige Passform lässt sich ermitteln, indem zunächst die Unterbrustweite direkt unter der Brust und der Brustumfang der breitesteten Stelle ausgemessen werden. Anhand der Differenz dieser beiden Werte lässt sich mithilfe von Tabellen die entsprechende Körbchen-Größe herauslesen. Im Gegensatz zum Körbchen benötigt die Unterbrustband-Ermittlung keine großartige Umrechnung. Wenn Sie zum Beispiel die Zahl „73“ erhalten, können Sie entweder zu der Breite „70“ oder „75“ greifen. Hier gilt: Probieren geht über Studieren. Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte sich in einem Fachgeschäft von einer erfahrenen Verkaufskraft beraten und in der Regel sogar vor Ort seine optimale BH-Größe bestimmen lassen.

Sport-BH oder Sport-Bustier? Oberweite entscheidend