Laufschuhe für den Winter: 4 Tipps zum Finden des perfekten Modells

Laufschuhe im Winter: Was wirklich wichtig ist

Schnee, Eis und Nässe – die Winter-Laufsaison hat begonnen. Auch in den dunklen Monaten eines Jahres wimmelt es auf den Jogging-Strecken nur so von frisch für den Sport motivierten Menschen. Für sie – aber auch für erfahrene WintersportlerInnen ist die richtige Ausrüstung unverzichtbar. Grundsätzlich gilt: Nasse Wege und gefährliche Glätte fordern eine solide Basis. In einem robusten Laufschuh für den Winter kann Ihnen die nasskalte Witterung nichts anhaben. Doch wie finden wir den idealen Winterlaufschuh? Das sind die wichtigsten Regeln.

Brauchen wir spezielle Laufschuhe für das Joggen im Winter?

Winterlaufschuhe sind das Fundament für ein erfolgreiches Lauftraining bei Minusgraden. Im Gegensatz zum Sommer unterscheiden sich die Anforderungen an die Sportschuhe erheblich. Bei Hitze steht Atmungsaktivität an erster Stelle. In der kalten Jahreszeit haben Schutz vor Feuchtigkeit und eine stabile Bodenhaftung oberste Priorität. Klar: Füße müssen auch bei Regen und Schnee warm und trocken bleiben, feuchte Schuhe sind beliebter Nährboden für Bakterien und Pilze.

Tipp: Wer mehrmals die Woche laufen geht, sollte auch für den Winter in ein zweites Paar Schuhe investieren. Verschiedene Laufschuhkonzepte beanspruchen unsere Körper unterschiedlich. Verschiedene Fabrikate können unterschiedlich stabilisierend oder dämpfend wirken. Wer verschiedene Varianten kombiniert, vermeidet eine einseitige Belastung. Das gibt bei täglichen Runden auch genug Zeit, für ein vollständiges Trocknen der Schuhe. Sie sollten Winterlaufschuhe niemals feucht verwenden. Genug Zeit zum Trocknen ist ein absolutes Muss!

Laufschuhe für den Winter: Beachten Sie diese 4 Regeln

Während Mesh im Sommer für gute Belüftung sorgt, sollte das Obermaterial im Winter besonders vor Feuchtigkeit von außen schützen. Schon gewusst? Winterlaufschuhe sind in der Regel flacher, damit Sie auch bei schwierigeren Verhältnissen nicht umknicken. Eine gute Verarbeitung von Schaft und Zunge macht den Schuh kältefest, sodass keine Luft eindringen kann. Spikes und Schneeketten sind lustige Spielereien, doch nur in Extremfällen sinnvoll. Bei diesen Anforderungen an Winterlaufschuhe sollten Sie hingegen keine Kompromisse eingehen:

Wasserfest: Dichtes Synthetikmaterial schützt vor Feuchtigkeit und macht die Laufschuhe für den Winter wasserfest. Eine Membran in der äußeren Schicht schränkt die Atmungsfähigkeit zwar ein, schützt aber vor Regen und Schnee. Wer hingegen trockenem Terrain ausgesetzt ist, kann auf die schützende Schicht verzichten.

Ausgeprägte Dämpfung: Joggen im Winter ist bei Minusgraden selbst in der Natur vergleichbar mit dem Laufen auf Asphalt. Eine höhere Aufprallbelastung durch gefrorene Böden beansprucht Gelenke immens und sollte durch ausreichende Dämpfung ausgeglichen werden.

Ausreichend Grip: Glätte scheint der Endgegner aller Joggenden zu sein. Ein grobes Profil erhöht den Bodenwiderstand und sorgt so für besseren Halt. Spezielle Gummimischungen bieten zusätzlichen Grip auf gefrorenen oder nassen Böden, sodass die Rutschpartie ein Ende hat.

Kälteschutz: Tatsächlich sind kalte Füße beim Joggen eine Seltenheit, da die Durchblutung durchs Joggen bereits angeregt wird. Von Sommermodellen aus luftigem Mesh ist abzuraten, aber gefütterte Schuhe erweisen sich nur in seltenen Fällen als erforderlich.