Männer in kurzen Hosen: Im Zweifel lieber zu kurz

Außerdem sollten die Hosen immer über dem Knie enden. Alles, was darüber hinausragt, staucht optisch und lässt Mann praktisch schrumpfen. Das gilt, nebenbei bemerkt, genauso für Badehosen: Kurz und knapp ist immer besser als knietief und extraweit. Egal ob auf Usedom oder am Strand von Malibu. Je länger die Hosen, desto kleiner auch die Waden. Einigen Männern soll deren Anblick ja wichtig sein, verzwergen Sie sie daher nicht unnötig!

Männer in kurzen Hosen: Im Zweifel lieber zu kurz

Damit scheiden Cargoshorts, abzippbare Trekkinghosen und Dreiviertelhosen schon einmal aus. Punkt.

Im Zweifel lieber zu kurz

Bleiben eigentlich nur Bermudashorts oder ihnen nachempfundene Modelle wie die aus Mailand. Echte Bermudas enden mindestens einen Zoll, also rund 2,5 Zentimeter, über dem Knie. Sie haben Gürtelschlaufen und sind aus leichter Baumwolle oder einem Wollgemisch. Auf den gleichnamigen Inseln gehören sie zur Geschäftskleidung, entstanden sind sie aber in England, als die Royal Navy luftige Hosen brauchte für den Einsatz ihrer Männer in tropischen Gebieten. Später trugen sie dann auch die Landstreitkräfte, und von den Soldaten schwappte der Brauch über in die Zivilkleidung – so wie übrigens bei vielen Kleidungsstücken, auch den bereits erwähnten Cargohosen.

Viele der in Mailand gezeigten Modelle sind noch um einiges kürzer als Bermudashorts und damit eher Microshorts oder »Short Shorts«. Die entsprechende Statur und hier besonders die Beinmuskulatur vorausgesetzt, können auch die einen Mann kleiden. Sehr viel knapper sollte es dann aber nicht mehr werden. Die Freiheit beginnt zwar da, wo die Socken aufhören (ja, die gehen zu den neuen Hosen, auch in Sandalen). Sie endet aber auch da, wo die der Mitmenschen beginnt. Und dazu gehört für viele, vom Anblick von allzu viel Haut verschont zu bleiben.