Produktkreislauf: Ein zweites Leben für Adidas-Produkte Aktuelle Stellenangebote Social Media Manager:in (w/m/d) (Senior) Online Projektmanager (m/w/d) mit Agenturerfahrung Online Marketing Manager (m/w/d) Allrounder (m/w/d) Kommunikation & Marketing Cont

Wenn ein Kunde einen Artikel von Adidas nicht mehr braucht, kann er ihn an das Unternehmen zurückgeben und bekommt dafür Wertgutscheine oder Treuepunkte. Adidas will die zurückgegebenen Produkte, wenn nötig, reparieren und weiterverkaufen oder recyceln.

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Die Voraussetzung: Sie wurden in den letzten fünf Jahren direkt beim Sportartikelhersteller in Großbritannien gekauft. Kunden können Artikel direkt zurückschicken oder per App eine Abholung veranlassen, beides kostenlos.

Beim Eintauschprogramm "Infinite Play" kooperiert Adidas mit dem Sozialunternehmen Stuffstr. Außerdem beteiligt bei der Entwicklung des Programms waren das London Waste and Recycling Board sowie das Beratungsunternehmen für Kreislaufwirtschaft QSA Partners.

David Quass, Director Business Model Strategy bei Adidas, weiß, dass Verbraucher immer mehr auf die Nachhaltigkeit von Produkten und Marken achten. "Unsere Kunden sind sich der Auswirkungen ihres Konsums und der Herausforderungen, mit denen wir als Planet konfrontiert sind, bewusst und fragen, wie sie etwas bewirken können", sagt er in einer Mitteilung.

Adidas startete 2012 seine Initiative "Sustainable Footprint" in Brasilien, ein Programm zur Rücknahme und zum Recycling von Produkten. Weltweit entstanden nach und nach weitere solcher Rückgabe-Projekte. Bisher nahm Adidas auch andere Marken an. Die in Großbritannien eingeführte Initiative nimmt aber nur für eigene Waren zurück.