Rekord-Wahnsinn bei Olympia: Das Geheimnis hinter den irren Leichtathletikzeiten

Die Oberfläche besteht aus dreidimensionalen Gummikörnchen, die eine Stoßdämpfung und eine Energierückgabe ermöglichen, wie "bei einem Trampolin", erklärt Andrea Vallauri der "New York Times". Vallauri arbeitet bei der italienischen Firma Mondo, die die Laufbahn entwickelt hat.

Warholms Schuhe wurden mit Formel-1-Ingenieuren entwickelt

Ein weiterer Grund für die außergewöhnlichen Ergebnisse könnten die Schuhe der Sportler sein. Sowohl Warholm als auch Benjamin und McLaughlin liefen ihre Rennen jeweils in neuen Hightech-Schuhen. Warholms Schuhe wurden zusammen mit Ingenieuren des Formel-1-Teams von Mercedes entwickelt.

Rekord-Wahnsinn bei Olympia: Das Geheimnis hinter den irren Leichtathletikzeiten

Als Materialien wurden reaktive Schaumstoffe, Kohlenstofffasern und Karbonplatten verwendet. Seine Spikes mit Titan-Dornen wiegen nur 132 Gramm.

Olympia-Bosse wenig begeistert von neuen Schuhen

Auch die Schuhe von Benjamin sollen mit einem Gewicht von 162 Gramm federleicht gewesen sein. Ein am Vorderfuß eingebautes Luftkissen soll zudem für mehr Schwung im Absprung und beim Start sorgen.

Wie die "Bild" berichtet, sollen laut der University of Michigan die Athletinnen und Athleten mit den Wunder-Schuhen um bis zu zehn Prozent bessere Zeiten laufen können.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) zeigt sich wenig erfreut über die neuen Schuhe. Professor Yannis Pitsiladis, Mitglied der medizinischen und wissenschaftlichen Kommission beim IOC, fordert in der "Daily Mail" die Abschaffung der Schuhe und vergleicht sie mit einer Form des "technologischen Dopings".