Die besten Fußballschuhe im Test und Vergleich

Den WM-Titel von 1954 hat Deutschland Adi Dassler zu verdanken - denn der Adidas-Gründer hat den Stollenschuh erfunden. So konnte sich die Nationalelf von Trainer Sepp Herberger gegen die ungarische Nationalmannschaft auf nassem Rasen durchsetzen. Auch wenn Stollen aus Metall selten und gar verboten sind, waren sie richtungsweisend für den heutigen Fußballschuh mit Nocken oder Noppen.

Fußballschuhe zeichnen sich durch ihre Schnittigkeit aus, denn Sie müssen damit einen Ball führen können. Daher braucht der Schuh einige Funktionen, die ein regulärer Straßenschuh nicht mitbringt. Da ist zum einen die glatte Oberfläche im oberen und im Außenrist-Bereich. Die Schnürung - wenn vorhanden - sollte nicht stören und den Ball in ungeplante Richtungen schicken, das gilt für den gesamten Außenbereich vom Schuh. Die Sohle ist in der Regel besonders stabil, sie muss besten Halt bieten. Die Nocken oder Noppen sind nötig, um auf Rasen in Bewegung zu bleiben, aber auch einen abrupten Stopp oder Richtungswechsel hinlegen zu können. Sie sind zudem wichtig für eine gesunde Auslastung des Bewegungsapparats. Damit versucht der Fußballschuh den Spagat zwischen einem leichten und nahezu nicht zu spürenden Laufschuh und einem stabilen, Aufprallschmerz kompensierenden, Stiefel.

Gerade deshalb sind auch bei gelegentlichem Hobbykick normale Straßenschuhe nicht zu empfehlen. Ihnen fehlt der nötige Halt auf Rasen und Co., was sich schlecht für Gelenke, Bänder, Muskeln und Sehnen auswirkt. Das hohe Verletzungsrisiko, das Fußball mit sich bringt, kann nur mit dem richtigen Schuhwerk kompensiert werden.