Die Geschichte des Turnschuhs - Der Sneaker: Kein Schuh, sondern ein Stück Identität

Beaters: (von engl. «beat», «abgenutzt») Sneaker, den man täglich trägt – egal bei welchem Wetter.

Collabo: Zusammenarbeit einer Sneaker-Marke und einer Person oder einer anderen Marke. Dabei entstehen meist bestehende Modelle mit leichten Änderungen oder speziellen Farbkombinationen. Begehrt sind zum Beispiel die stark limitierten Zusammenarbeiten der Luxusmarke Off-White und Nike, die im Internet für ein Vielfaches des Verkaufspreises gehandelt werden.

Dad Shoe: Ein Schuh, den Eltern für sich kaufen würden: bequem, günstig, aber meist klobig. Beispiel: «Nike Air Monarch». Im letzten Jahrzehnt wurden Dad Shoes auch bei Jüngeren immer beliebter und gelten heute als modisch.

Deadstock: Ein ungetragener Sneaker, noch in der Schuhschachtel und in fabrikneuem Zustand. Hat den höchsten Wiederverkaufswert.

Grail: Ein Sneaker, den man schon lange sucht und sehr schwer zu finden ist – angelehnt an den Heiligen Gral der mittelalterlichen Artussage.

Reseller: Person, die nur Sneaker kauft, um sie mit Profit zu verkaufen.

Retro: Ein Release eines älteren Sneaker-Modells oder einer älteren Farbkombination. Manchmal mit kleinen Änderungen.

Sneaker: «Turnschuh» sagen nur ältere Generationen oder Nicht-Kenner. Neudeutsch heisst es «Sneaker». In der englischen Sprache ist das Wort schon seit Ende des 19. Jahrhunderts in Gebrauch, da die Gummisohlen im Vergleich zu den klassischen Ledersohlen beinahe lautlos waren. Jemand konnte sich in Sneakern lautlos an eine andere Person anschleichen («to sneak»).

Sneakerhead oder Sneaker-Addict: Person, für die das Kaufen von Sneakern eine zentrale Rolle im Leben einnimmt. Hat eine grosse Sammlung. Tut alles, um bestimmte Modelle kaufen zu können. Kennt unzählige Modelle und deren Geschichte und Marktwert.