Mehr als nur Chucks – Das sind die besten Converse Sneaker, die Sie jetzt brauchen!

Nachdem die amerikanische Basketballmannschaft die Converse zu ihrem offiziellen Sponsor machten und 1936 Basketball erstmals olympische Disziplin wurde, war die komplette Mannschaft mit Chucks ausgestattet. Das amerikanische Team gewann gegen Kanada und eroberte die Goldmedaille – und Converse die ganze Welt. Bis heute kann der Schuh auf zahlreiche Fans zählen. Alleine in Amerika gibt jeder Zweite an, ein Paar Chucks zu besitzen. Neben der bloßen Abverkaufszahl ist jedoch auch die popkulturelle Relevanz des Basketballschuhs nicht wegzudenken. (Auch interessant: Von Air Jordan bis Converse – Die besten Sneakers der NBA-Geschichte)

From the Muddy Banks of the Wishkah

In den 50ern fing die Jugend an zu rebellieren und der Chuck Taylor All Star nahm diesen Wandel dankend an. Fotos von Elvis Presley und James Dean machten das Modell zum Erkennungsmerkmal des jungen Amerikas. Die Low-Top-Silhouette Chuck Taylor All Star Boston wurde zum festen Schuhwerk der Beach Boys. Mick Jagger heiratete 1971 seine damalige Frau Bianca Perez-Mora Macias in einem Paar grüner Chucks. Später in den 90ern waren die Canvas-Schuhe ein Markenzeichen vieler Westcoast-Rapper wie N.W.A., Tupac oder Snoop Dogg. Und auch die Punk- und Grunge-Szene wurde Teil des All-Star-Imperiums. So trug Kurt Cobain sogar zum Zeitpunkt seines Ablebens ein Paar Converse One Star.

Der Chuck Taylor All Star war und ist über alle Genres und Subkulturen erhaben. Das macht die Silhouette ein Stück weit aus, da jeder Mensch Teil eines bestimmten Movements war bzw. sich zugehörig fühlt und jede Szene höchste Demut vor dem Modell von Charles Taylor zeigt. Auch heute noch werden One Stars auf Hardcore-Konzerten auf eine Zerreisprobe gestellt, Chucks von Virgil Abloh wechseln auf StockX für fast 1000 Euro den Besitzer, die Indie Band auf dem Melt Festival steigt aus ihrem Tourbus in Converse Pro Stars, während der japanische Geschäftsmann seine Boutique in Harajuku in einem Paar Jack Purcell eröffnet – Converse ist überall!

Jedes größere Modehaus von Alexander McQueen bis Louis Vuitton führt eine Silhouette in dem Look des All Stars. Und auch wenn Nike die Brand 2003 für 305 Millionen Dollar kaufte, strahlt der Stern aus Massachusetts noch so hell wie am ersten Tag. Nike sah in Converse vor allem zwei Dinge: einen starken Wettbewerber und eine Marke mit Historie. Und genau diese Heritage pflegt Converse bis heute. (Lesen Sie auch: Converse All Star Pro BB: Diese Basketballschuhe drehen die Zeit zurück)