Abseits vom Mainstream: Diese 10 Sneaker-Brands sollten Sie kennen

Ein Highlight der neuen Kollektion ist der “Pine” – die Interpretation der Brand vom Wanderstiefel, der einem modernen Update unterzogen wurde und für den langsam sich ankündigenden Herbst ein optimales Schuhwerk darstellt. Andere Silhouetten wie der „Larch“ erfreuen sich, wenn man sich die Abverkäufe anschaut, ebenfalls hoher Beliebtheit, während mit dem „Argan“ ein Klassiker geschaffen wurde, der die Designsprache von Ekn in einem Schuh zusammenfasst. Wer sich selber ein Bild von dem Schaffen der Brand machen will, kann am Danziger Platz in Frankfurt den offiziellen Store besuchen. Auch hier wurde beim Design der Ladenfläche auf Nachhaltigkeit und Style geachtet – und solange die deutsche Brand mit portugiesischer Produktion an diesem Credo festhält, steht einer florierenden und nachhaltigen Zukunft nichts im Weg. Hier geht's zum Ekn-Onlineshop.

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Vor.Shoes – Made in Germany

„Made in Germany“ gilt weltweit als Qualitätsindikator. Überall schätzt man die penible und gleichzeitig perfektionistische Arbeitsweise der Deutschen. Leider entscheiden sich nur wenige Labels für eine Produktion im eigenen Land, da die Kosten immens sein können. Vor.Shoes aus München zahlen diesen Preis gerne, um ihren Kunden Nachhaltigkeit aus lokaler Produktion zu bieten. Mit ihrem Namen „Vor“ will die Brand laut eigener Aussage unterstreichen, dass sie vor allen Trends liegen und sich abseits von Marketing-Maschinerien bewegen wollen. Seit 2010 liefert die deutsche Marke die Blaupause für zeitlose und hochwertige Schuhe. In gedeckten und subtilen Colorways werden Low- wie High-Top Sneaker mit edelsten Materialien per Hand lokal gefertigt. (Außerdem interessant: Nachhaltige Sneaker: Diese veganen Adidas Superstars sind das Highlight 2020)

Die Gründer hatten bereits vor ihrer eigenen Marke Erfahrung im Bereich Sneaker. So war Co-Gründer Jörg Rohwer-Kahlmann Designer für Puma und konnte dort bereits ordentlich Praxis-Erfahrung für sein eigenes Baby sammeln: „Eine kleine Marke wie VOR hat den Vorteil, dass wir keine Politik, keine anderen Abteilungen, keine anderen Leute am Tisch haben als uns. Wir wissen genau, was wir wollen und was wir mit dem Produkt erreichen wollen. Ich würde sagen, das wäre viel schwieriger, wenn wir Anfänger wären und nicht wirklich sicher sind, was wir tun.“, erklärt Rohwer-Kahlmann. „Aber da wir seit vielen Jahren in diesem Bereich arbeiten, konnten wir eine Menge lernen und viele wichtige Erfahrungen sammeln – das ist von unschätzbarem Wert! Wir müssen auf jeden Fall alles auf unser eigenes Risiko tun, aber man kann viel davon kompensieren, wenn man auf einer gut entwickelten Erfahrungsgrundlage arbeiten kann.“ Wir mögen den Anspruch, dass Produkte erst einen weiten Weg hinter sich haben, wenn wir sie tragen. Dank dem „Made in Germany“-Siegel ist zudem eine Sicherheit gegeben, dass die Schuhe einen gewissen, qualitativen Anspruch erfüllen und dabei gleichzeitig der (Um-)Welt keinen Schaden zufügen. (Außerdem lesenswert: Nike launcht Offline, die wohl bequemsten (und coolsten) Hausschuhe aller Zeiten)