Big Business mit Turnschuhen - Turnschuhe als Investition: So funktioniert das Sneakers-Geschäft

Der Wirtschaftsredaktor Matthias Heim nennt zwei Kategorien an Käuferinnen und Käufern: Investoren und Sammler oder Liebhaberinnen. Erstere würden die Schuhe als Anlageobjekt kaufen. «Sie kaufen eine Kollektion oder eine grosse Menge einer Kollektion. Und erhoffen sich dann, dass diese später mehr Wert haben wird und dass sie ihre Kollektion zu einem höheren Preis verkaufen und entsprechend einen Gewinn erzielen können.» Die Liebhaber hingegen würden einen Schuh beispielsweise wegen seiner Farbe, seines Aussehens oder aufgrund eines bestimmten Ereignisses kaufen. «Häufig ist es so, dass sich diese beiden Typen überlappen, weil natürlich jeder Sammler auch Freude hat, wenn sein Gegenstand an Wert gewonnen hat und er ihn zu einem höheren Preis verkaufen kann.»Den Sammler aus den USA würde Heim zu den Liebhaber-Typen zählen. «So viel man weiss, sammelt er ganz unterschiedliche Dinge aus der amerikanischen Sportwelt. Er ist auch durch rare Spielkarten, die er zu Millionensummen gekauft hat, bekannt geworden.»