Login nicht möglich? Neue SohlentechnologieWas die "Highheels" für den Marathon bringen Mehr zum Thema Mehr zum Thema Neue Gadgets für Läufer Mehr zum Thema

Das Berliner Start-up „Winqs“ stellt sämtliche seiner Laufschuhe aus pflanzenbasierten oder recycelten Materialien klimaneutral und vegan her. Im „Zerofly“ stecken kein Carbon, sondern Rizinussamen, Algenschaum sowie Baumwoll- und Eukalyptus-Fasern.

Die richtige Armbewegung ist für die Lauftechnik genauso wichtig wie ein sauberer Schritt. Das ökonomische Dahinpendeln will – so nicht „angeboren“ – aber gelernt sein. Ein neues Gerät soll dabei helfen: Es heißt nicht nur „Laufmaus“, sondern erinnert optisch auch an eine Computermaus. Warum dieses Ding die Lauftechnik verbessern hilft? Weil sie die Haltung der Hände beeinflusst: Der Daumen zeigt nach vorn oben, der Zeigefinger ist gestreckt und die Hand ist leicht nach außen rotiert. Über den Arm-Schulter-Komplex wird so die Position des Oberkörpers beeinflusst und optimiert (aufgerichtet). Das bringt mehr Entspannung in die Bewegung und steigert die Laufökonomie.

Wer zusätzliche Motivation sucht oder schon immer geahnt hat, dass Sport die Laune hebt, bekommt jetzt einen Beweis aufs Handy geliefert. Der Sportartikelhersteller Asics bietet in Zusammenarbeit mit Bioinformatikspezialisten aus San Francisco und dem Psychologen vom King’s College London eine App, mit der man sein Gesicht nach dem Training scannt. Aus den so gewonnen Daten und den Antworten auf Fragen zu Selbstvertrauen, Konzentration, Ruhe, etc. wird dann eine Grafik über das aktuelle mentale Wohlbefindens erstellt – und so positive Auswirkungen von Bewegung sichtbar gemacht.

Nicht nur die Muskeln werden bei längeren Laufeinheiten müde, auch der Akku der Sportuhren. Spezialisten wie Garmin, Polar oder Suunto haben diesbezüglich ihre Modelle in den letzten Jahren massiv aufgerüstet. Die Handcomputer können längst viel mehr als nur die Zeit stoppen. Trainingsprogramme für verschiedene Sportarten sind abrufbar, Karten zur Orientierung bei Geländeläufen hochladbar, Schrittlänge, Höhenmeter und Herzfrequenz auslesbar – und der Akku hält. Coros setzt mit seiner Vertix Ultra diesbezüglich aber neue Maßstäbe. Die multifunktionale Outdoor-Uhr hat Energie für bis zu 45 Tage (bei normalem Gebrauch) beziehungsweise 60 Stunden im GPS-Mode.